Adrian
Hey Leute, ich, viel zu gut für den Master, aber dennoch nicht eitel genug für die Doktorarbeit, bin irgendwie so in einen Job als Deutschlehrer gestolpert. Das heißt, jede Unterrichtsstunde ist für mich quasi ein On-the-job-Training ;) Dazu spreche ich auch nur die zwei Sprachen fliessend, die mir in die Wiege gelegt worden sind (Deutsch und Englisch). Und vielleicht sollte ich lieber nicht erwähnen, dass ich erst im Erwachsenenalter den Unterschied zwischen Dativ und Akkusativ verstanden habe ... Es deutet also alles darauf hin, dass ich ein Hochstapler bin. Also weshalb solltet ihr allen Ernstes in Erwägung ziehen, mich als Lehrer haben zu wollen? Ganz einfach: Ihr werdet bei mir mit vielen Beispielen und Randinformationen jeden Aspekt des Deutschen sehr theoretisch und detailverliebt vermittelt bekommen, während ihr merken werdet, dass niemand gelassener und geduldiger ist als ich, und ihr somit in aller Ruhe in meiner Anwesenheit zum wiederholten mal einen Fehler der Verbzweitstellung machen könnt, auch wenn ich dabei innerlich ein bisschen sterben werde. Obwohl es hier um die deutsche Sprache geht, könnt ihr mich dennoch glücklich machen, wenn ihr meinen Vornamen englisch aussprecht: [ˈeɪ.dɹiː.ən]